Um 9.00 Uhr ging es in das Stadion. Die Meldungen über die Razzia bei den Österreichern überschlugen sich. Immer neue Aspekte traten zu Tage. Nachdem wir im Büro angekommen waren, machte ich mich auf den Weg um mit den Österreichern selbst zu sprechen. Ich hatte die Gelegenheit ca. 20 Minuten mit den Trainern in der Wachskabine zu reden. Mein Eindruck war, dass alle noch immer geschockt waren. Zum einen über die Vorgehensweise der Carabinieri zum anderen aber auch über das Verhalten der Aktiven Rottmann und Perner.

Mein Gefühl nach diesem Gespräch war, dass die Betreuer nicht wussten was die Beiden eventuell getrieben haben.

Die Zimmer sind die absolute Privatsphäre der Aktiven und werden von den Trainern als solche respektiert. Schließlich hat man es mit Familienvätern zu tun, die verantwortungsvoll im Leben stehen sollten.

Wichtig ist festzustellen, dass Walter Mayer, deswegen die ganze Situation ausgelöst wurde, kein Biathlontrainer ist oder war. Er war im ÖSV der Gesamtverantwortliche für Ski Langlauf und Biathlon. Damit nimmt er aber weder an der Trainingsplanung noch an der täglichen Arbeit teil. Viel mehr ist es seine Aufgabe die strukturellen und organisatorischen Belange für diese Disziplinen zu regeln.

Leider rückte dieses Thema den Sport in den Hintergrund. Nichts desto trotz habe ich mich noch sehr gut mit Frank Ullrich über die Einsatzkonzeption der nächsten Rennen und die Leistungsfähigkeiten einzelner Athleten unterhalten können.

Am Abend wurden wir vom Chef der italienischen Biathleten, Gottlieb Taschler, zum Essen in das Haus der Italiener eingeladen. Es war anscheinend ein offizieller Abend, was wir vorher nicht wussten. Viele Athleten der italienischen Olympiamannschaft waren anwesend. An der Spitze die Langlaufstaffel die so überlegen gewonnen hatte.

Es war trotz der vielen Menschen ein schöner Abend nach einem turbulenten Tag.



Nachdem wir einen anstrengenden Tag und eine relativ kurze Nacht hinter uns hatten, beschloss ich für mich heute im Hotel zu bleiben. Mit Petra Behle und Christoph Hamm ging ich Mittag ein wenig spazieren. Die ersten Meldungen über eine Razzia bei den Österreichern ließen uns aufhorchen. Was ging da vor? Immer mehr Fakten kamen an den Tag. Wir wollten abwarten. Am späteren Abend kamen die ersten Telefonanrufe, dass wir am nächsten Tag frührer als geplant in das Stadion fahren würden. Es galt Hintergründe zu recherchieren und so viele Informationen wie möglich in diesem Fall zu erhalten.


Endlich wieder Rennen und gleich 2 Verfolgungsrennen. Wir fuhren routienemäßig  um 09.00 Uhr in das Stadion. Was ganz und gar nicht Routine war, war das Wetter. Starker Schneefall hat uns schon die Anfahrt erschwert. Um 10.00 Uhr im Stadion angekommen, machten wir uns sofort an die Vorbereitungen für die beiden Rennen. Es war abzusehen, dass die Bedingungen schwer werden würden. Das Rennen der Frauen startete pünktlich um 12.20 Uhr. Der Sieg von Kati Wilhelm und die Silbermedaille von Martina Glagow waren unglaublich schön zu kommentieren und für den Zuschauer hoffentlich kurzweillig. Katis Leistung war unter diesen Umständen wahrscheinlich die beste Leistung einer Athletin die je bei olympischen Spielen gezeigt wurde. Martinas Sturmlauf auf Position 2 stand hier nicht viel nach.

Wilhelm und Glagow im Ziel


Das Männerrennen war dann noch kurioser und spannender als das der Frauen. Sven Fischer konnte die Bronzemedaille erreichen. Michael Greis stürmte mit der zweitbesten Tagesleistung auf Rang 8. Schade, dass er so eine schlechte Ausgangsituation hatte. Leider konnte Ricco Groß sein Ziel, den Gewinn einer Medaille, nicht erreichen. Jetzt muss er halt auf die Staffel hoffen.

Nach den Rennen haben Petra Behle und ich uns entschlossen mit Reporter Christoph Hamm in das Kufenstsüberl zu fahren. Viele Athletinnen und Athleten und natürlich Persönlichkeiten aus dem Sport und Sponsoren waren anwesend.


Prinz von Bayern Luitpold und Rodler Alexander Resch im Gespräch. Im Hintergrund läuft gerade die Siegerehrung des Biathlon Verfolgungswettkampfes der Männer. Im TV, Vincent Defrasne FRA.


Wir konnten uns angeregt mit dem Prinzen von Bayern Luitpold unterhalten. Er ist Sponsor des Kufenstüberls und stellt sein Bier zur Verfügung.
Nachdem wir noch auf Johannes B. Kerner warteten, fuhren wir nach der Highlightsendung bei starkem Schneefall zurück ins Tal.


Das war ein Tag zum vergessen. Nichts los was irgendwie interessant sein könnte. Die Ruhe vor dem Sturm? Viel Glück für die Verflogungsrenennen morgen.


Als wir am Vormittag um ca. 10.00 Uhr an unserem Shuttleparkplatz angekommen waren, ging es gleich hoch her. 2 Shuttlefahrer des Organisationskomitees hatten sich in die Haare bekommen und begannen eine handfeste Keilerei. So schnell sie begann war sie auch wieder vorbei. Noch einige italienische Flüche ausgetauscht und dann ging es mit dem Shuttle in das Stadion. Es schneite und wir erkannten die schweren Bedingungen für den Start der Biathlon Frauen. Es wurde natürlich sofort spekuliert was dies für die etwas unglückliche Auslosung der deutschen Teilnehmerinnen bedeuten würde.

Als wir kurz nach dem Start der Frauen eine sid Meldung bekamen, dachte ich ich lese nicht richtig. "Olga Pylewa gedopt"! 


Olga Pylewa im Ziel

Bild Quelle dpa.


Nach einer Schrecksekunde lief die Maschinerie plötzlich an. Ran an die Telefone, Recherche über das Dopingmittel und die Wirkweisen. Kamerateam raus um Bilder und O-Töne von den verschiedensten Leuten zu erhalten. Das ganze Team war unter Strom und jeder wusste was er zu tun hatte. Ungläubiges Kopfschütteln von Martina Glagow zeigte wohl am Besten was die Meisten darüber dachten. Es ist unfassbar, dass es immer wieder Athleten gibt, die sich zu solchen Maßnahmen hinreißen lassen. Denken die nicht an die Konsequenzen? Ich war entsetzt!


                                                                              Florence Bavarel FRA Olympiasiegerin im Biathlon Sprint der Frauen.


Das Rennen lief dann für unsere Frauen sehr bescheiden. Zunächst starker Schneefall, dem alle unsere Starterinnen zum Opfer fielen. Nachdem der Schneefall ganz aufhörte, wurde die Strecke für kurze Zeit immer schneller. Ein großer Vorteil für die Läuferinnen mit den Startnummern 30 bis 55. Egal Biathlon ist eine Freiluftsportart. Man muss mit den äußeren Bedingungen zurecht kommen.


Mit Florence Bavarel hat eine Athletin gewonnen die niemand für den Sieg auf der Rechnung hatte. Jedoch hat sie eine hervorragende Leistung gebracht und verdient gewonnen. Es muss eben wirklich alles passen um einen solchen Sieg zu erreichen.


Kati Wilhelm ist ein hervorragendes Rennen gelaufen.

Bild Quelle dpa


Trotz der schlechten Bedingungen ist sie mit einer Strafrunde nur 18 Sekunden hinter der Siegerin. Das lässt für das Verfolgungsrennen am Samstag hoffen. Auch die anderen deutschen Frauen sollten sich nicht aufgeben. Im Verfolger ist alles möglich.

Nach dem Rennen schien wieder die Sonne und Petra Behle und ich drehten noch die Streckenvorstellung für das Verfolgungsrennen der Frauen. Wir hatten wieder viel Spaß beim Drehen. Hoffentlich sind die Bilder gut geworden.

Am Abend folgten wir einer Einladung in das Adidas-Haus. Bei sehr gutem Essen und in familiärer Atmosphäre konnten wir den Abend ausklingen lassen.


Nach diesem ereignisreichen gestrigen Tag, war es heute ein ruhiger. Ich verordnete mir eine Trainingspause, da ich ganz schön kaputt war. Petra Behle, Christoph Hamm und ich entschlossen uns den alpinen Abfahrtslauf der Frauen zu besuchen. Das Stadion war sehr imposant aufgebaut.

Ich war noch nie zuvor bei einer alpinen Veranstaltung in dieser Größenordnung. Es war alles sehr großzügig angelegt. Die Stadionsprecher gaben sich große Mühe um das Publikum zu unterhalten. Information und Unterhaltung waren eine sehr gute Mischung. Auch die Musik und die eingespielten akustischen Unterstützungen beim Überfahren der Ziellinie waren sehr gut. Leider war das Stadion nur zu ¾ besetzt.
 

Petra Behle und ich beim Abfahrtslauf.


Die Stimmung die ich von den Biathlon-Weltcups aus Oberhof, Ruhpolding und Antholz kenne, wurde bei Weitem nicht erreicht. Interessant war es jedoch schon einmal über den eigenen Tellerrand zu sehen.

Nachdem wir noch 1 Stunde in unserem Büro arbeiteten, fuhren wir nach Hause. Das Abendessen verbrachten wir dann wieder mit eifrigen Diskussionen. Meist ging es um ....... Biathlon, was sonst?


Olympiasieger Sven Fischer.

Bild Quelle dpa

















Um 08.45 Uhr fuhren wir vom Hotel ins Stadion. Bei dieser tollen Witterung nach wie vor kein Problem mit der Anreise in unser Büro am Biathlonstadion. Wir sind mittlerweile so eingespielt, dass wir nur 45 Minuten vom Hotel ins Stadion benötigen. Im Büro angekommen gilt es sich auf den Wettkampf vorzubereiten. Alle waren leicht angespannt. Kann es heute wieder so einen Erfolg  wie im Einzelwettkampf geben? Wer sind die Favoriten und wer kann aus der deutschen Mannschaft im Kampf um die Medaillen eingreifen? Viele nannten Sven Fischer als den Mann der deutschen Mannschaft, dem am meisten zuzutrauen ist.

Mit den Vorbereitungen waren wir schon 2 Stunden vor Rennbeginn fertig. Es begann ein zähes Warten.


Christoph Hamm kurz vor dem Rennen.



30 Minuten vor dem Start waren Christoph Hamm und ich in der Kabine. Letzte Notizen wurden sortiert und einige Punkte besprochen.




13.30 Uhr, endlich Start. Was sich ereignete weiß jedermann in Deutschland, der sich ein wenig für den Biathlonsport interessiert. Sven Fischer wurde mit einer überragenden Leistung Olympiasieger im Sprintwettkampf. Selten wurden so viele emotionale Bilder vom Biathlonsport in die Welt gezeigt. Ein überglücklicher Sven Fischer in den Armen seiner Familie. Sven Fischer ist wohl der Athlet dem man diesen Triumph am Meisten vergönnt. Viele Höhen und Tiefen musste er im Verlauf seiner Biathlonkarriere durchmachen. Jetzt ist er auf dem absoluten Gipfel. Herzliche Gratulation Fisch!

Nach dem Rennen ging es aber weiter. Das gesamte Team war im Dauerstress um sogenannte O-Töne der Athleten und Betreuer zu ergattern. Anfragen vom Hauptquartier des ZDF und den diversen Studios mussten bedient werden. So ein Erfolg bedeutet Stress pur.

Nicht ganz so schlimm war es für mich.




Ich genehmigte mir im Anschluss an das Rennen im Container des Schiessstandpersonals eine kleine Brotzeit und ein Bier. Dieses Personal besteht größtenteils aus Helfern der Weltcuporte Ruhpolding und Antholz. In geselliger Runde wurde auf Sven angestoßen und ein super Renntag gefeiert.

Nach einer halben Stunde verließ ich die gemütliche Runde. Es war ca. 16.00 Uhr und das Stadion war gespenstisch leer. Niemand war zu sehen. Es war als befände man sich in einer anderen Welt.
Ich bin schnell zu unserem Büro gegangen und auf den Weg dort hin traf ich dann doch noch den ein oder anderen Menschen.

Nachdem das Tageswerk für mich vollbracht war, wollte ich auch ein wenig den Abend genießen. Christoph Hamm musste nach Sestrieere um die Siegerehrung von Sven Fischer zu kommentieren. Diese Gelegenheit nutzte ich um mit ihm zu fahren. Zunächst besuchte ich das Kufenstüberl, das schon seit vielen Olympischen Spielen von Rudi Grösswang organisiert und betreut wird. Viele Stars von heute und damals sind Gast bei Rudi. Rosi Mittermaier, Christian Neureuther, Markus Wasmeiser, Christoph Langen, Georg Hackl, Armin Zöggeler, das deutsche Langlaufteam um Jochen Behle und viele viele mehr waren anwesend.


Sven Fischer beim Interview im deutschen Haus.


Der Tag fing nicht gut an. Meine neue Fotokamera ging nach nur 7 Tagen zu Bruch. Ein Auto fuhr mir direkt über die Kamera, nachdem sie mir aus der Hand gestoßen wurde. Ich war ziemlich frustriert, denn die Qualität war hervorragend. Jetzt muss ich sehen wie ich den Rest der Spiele mit meiner alten "Mühle" zurecht komme.

Im Stadion um 11.00 Uhr angekommen, haben wir uns auf das Einzel-Rennen der Frauen gefreut. Nach furiosem Start aller 4, schossen aber Uschi und Kati mit je 5 Fehlern zu schlecht um eine Rolle bei der Medaillenvergabe zu spielen. Die Nerven im Zaum und mit einer fulminanten Schlussrunde konnte sich Martina Glagow die Bronzemedaillen erkämpfen. (Später stellte sich heraus, dass Olga Pylewa gedopt war und Martina damit die Silbermedaille gewonnen hatte) Herzliche Gratulation hierfür.

Martina auf dem Weg zur Silbermedaille
Quelle: dpa


Nach dem Rennen habe ich mir das Training der Männer intensiv angesehen um evtl. Rückschlüsse für den Sprint zu ziehen. Mit Ole Einar Björndalen konnte ich ein paar Worte wechseln. Er war extrem locker im Gespräch und scherzte darüber, wenn die Techniker schon die bessere Form haben als die Athleten, dann sei es Zeit aufzuhören. Die Techniker laufen hier 3 Mal soviel wie die Athleten. Da sie aber auch 3 x soviel trinken, gleiche sich das wieder aus:-)

Michael Greis scheint noch mehr Selbstvertrauen nach seiner Goldmedaille gewonnen zu haben. Sven Fischer sah sehr konzentriert aus. Er wird ein Wort mitreden wenn es um die Medaillenvergabe geht. Hoffentlich kommt Ricco Groß in Schwung. Im Einzelrennen fühlte er sich müde. Alexander Wolf kommt zu seinem verdienten Einsatz. Auf ihn darf man ebenfalls gespannt sein. Die Favoriten rekrutieren sich aus dem bekannten Teilnehmern. Ob Norweger oder Russen, ob Deutsche oder Franzosen, jedem ist eine Medaille zuzutrauen. Ich freue mich schon auf das Rennen.

Am Abend sind wir (Petra Behle, Christa Haas, das EB-Team und ich)  in unser Stammlokal gegangen und konnten den Tag widerum gemütlich ausklingen lassen.


Petra Behle und Christa Haas in unserem Stammlokal.















ARD Regiesseur Rainer Rosenbaum



Nach diesem "goldenen Tag" für das deutsche Biathlon Team war zunächst einmal Ruhe angesagt. Auch wir im ZDF Team liesen es etwas ruhiger angehen. Erst um 11.00 Uhr sind wir in unser Büro im Stadion gefahren. Dort versuchte ich ein wenig Informationen über die Sprintaufstellung der Männer zu erhalten. Es war ja schon spannend wen Frank Ullrich einsetzen würde. Natürlich bekam man nicht viel raus. Selbst die Athleten wußten bis 17.00 Uhr nicht genau wer laufen wird. So bin ich ein paar Kilometer gelaufen. Die Strecke scheint von Tag zu Tag schwerer zu werden. Endlich habe ich jemanden gefunden mit dem ich auf der Strecke mithalten konnte. Der Technische Delegierte der IBU, Norbert Baier, ist mit mir gelaufen und wir konnten ein wenig fachsimpeln. Mit Ricco konnte ich auch kurz sprechen. Er meinte, dass er sich von Anfang an nicht gut fühlte und der Fehler beim Schießen ist durch unabsichtliches Abziehen passiert. Im Ganzen sehr ärgerlich. Für die nächsten Rennen ist er aber sehr zuversichtlich. Alexander Wolf konnte ich zufällig ebenfalls kurz sprechen. Er meinte er sei gesund und gut in Form und glaubt bald zum Einsatz zu kommen.


Das EB-Kamerateam mußte noch ein Interview mit Michael Greis führen.



Dann machten wir uns auf ins Deutsche Haus nach Sestrierre.              
(Im Bild Martin Schneider.)






Nachdem wir uns akkreditiert hatten, konnten wir zum ersten Mal wieder eine bayerische Brotzeit im Kufenstüberl genießen. Um 20.00 Uhr ging es wieder ins Hotel. Ein recht ruhiger Tag ging ebenso zu Ende.

Dieser freundliche Mitarbeiter des Deutschen Hauses akkreditierte mich.






Das Haus der Deutschen Biathlon-Mannnschaft in San Sicario.


Früh am Morgen um 08.00 Uhr fuhren wir ab ins Stadion. Der Verkehr war kein Problem wir waren schon nach 45 Minuten im Stadion. Gleich von Beginn an merkte man, dass heute Wettkampf ist. Die Nervosität war bei einigen spürbar geworden. Auch ich war leicht angespannt. Man hat nicht oft die Möglichkeit Olympische Spiele zu kommentieren. Vormittag habe ich mich noch ein wenig umgehört, wie denn die Stimmung in den Einzelnen Teams ist und ob es irgendwelche Neuigkeiten gibt.

Um der Anspannung ein wenig entgegenzuwirken bin ich noch einmal mit den Skiern auf die Strecke gegangen, auch um zu sehen wie sich die äußeren Bedingungen an diesem Tag entwickelten. Ich bin in meinem normalen adidas Laufanzug auf der Strecke gewesen. Da kam auch gleich ein eifriger Kampfrichter auf mich zu und bat mich die Strecke baldmöglichst zu verlassen, da die 3 Streifen gegen das Regelwerk des IOC verstoßen würden. Na ja, ich wollte sowieso nur eine Runde laufen.

Ich musste ganz schön schwitzen, da schon einige Zuschauer am Rande der Strecke standen und jeden anfeuerten der gerade vorbeikam. Da will man natürlich gut aussehen:-)

30 Minuten vor dem Start war ich dann zusammen mit meinem "Chef", Reporter Christoph Hamm  in der Kabine. Es war angerichtet. Vorab haben wir intern getippt. Das Rennen war fair. Die Bedingungen in allen Startgruppen ließen gute Platzierungen zu. Ich hoffe alle die diese Seite jetzt lesen haben die Dramaturgie mitbekommen. Dass Ricco Gross keine Medaille erreicht hat war schade. Immerhin sind wir Vereinskollegen. Dass Michael Greis gewann, war wunderbar, ein tolles Gefühl wenn jemand Olympiasieger wird, den man vorher als Favorit genannt hat und den man auch noch kennt. Michael Greis hat sich diese Goldmedaille verdient wie kein anderer. Er hatte es in den Jahren vor der WM in Oberhof nicht immer leicht und musste sich gegen viele Widerstände durchkämpfen. Er war in den vergangen beiden Wintern der beste Athlet im Einzelwettkampf. Seinen ersten Weltcup gewann er hier vor einem Jahr in San Sicario. Er war tatsächlich mein Favorit.  Nach der Dopingkontrolle und vor der Abfahrt zur Siegerehrung hatte ich das Glück ihn noch kurz zu sprechen. Er war noch sehr aufgedreht und im Stress. Er gab unserem Team noch ein letztes Interview bevor er dann im Auto zur Siegerehrung nach Turin entschwand. Ich bin dann auch schon um 19.00 Uhr im  Hotel zurück gewesen. Die Siegerehrung konnte ich dann live im TV ansehen. Das war schon ein toller und aufregender Tag . Es wäre schön wenn wir noch mehr dieser Tage erleben dürften.




Hier einige Impressionen des "goldenen Tages" für Michael Greis und die Deutsche Olympiamannschaft........

Die Streckenvorstellung die wir gedreht hatten wurde auch gesendet. Das Ergebnis kann man hier betrachten......


Vormittags hatte ich ein wenig Zeit mein Tagebuch zu bearbeiten. Ab 11.00 Uhr ging es ins Stadion. Der Verkehr wird etwas mehr. Man merkt, dass es bald losgeht. Dank des Wetters kein Problem mit dem Autoverkehr. Die erste Verständigungsprobe von unserer Kabine aus mit allen Beteiligten Stationen den Moderatorinnen und Interviewern ging problemlos von statten. Eine neue Computergrafik wurde uns vorgesetzt. Leider nicht so umfangreich wie wir das von den Weltcups gewohnt waren. Unsere Freunde von SIWI DATA, die das im Weltcup glänzend machen, sind zwar vor Ort und haben das meiste produziert, jedoch hat die Firma Omega das Sagen und hat ihre Ideen umgesetzt. So können wir insgesamt leider weniger Informationen an die Zuschauer liefern.

Nach der Probe bin ich noch einmal auf die Strecke gegangen und habe versucht ein paar Kilometer zu laufen. In der Höhe ist das gerade am 3 Tag ganz schön anstrengend. Gleich beim Weglaufen traf ich Christoph Sumann von der Österreichischen Mannschaft. Er wird aufgrund einer Erkältung nicht am Einzelwettkampf teilnehmen, genauso Wolfgang Rottmann, der ebenfalls erkältet ist. Dafür kommen, so Sumann, die Dinosaurier der Östereicher Perner und Gredler zum Einsatz. Wir sind ein paar Kilometer zusammen gelaufen, bis es dann wirklich bergauf ging. Dann wollte ich doch lieber mein eigenes Tempo bestimmen ;-)




Insgesamt war dieser Tag so etwas wie die Ruhe vor dem Sturm. Die Startnummernauslosung war noch das spannendste. Leider mussten wir von den Langläufern schlechte Nachrichten hören. Evi Sachenbacher- Stehle hat eine „Schutzsperre“ von 5 Tagen erhalten. Ich kenne Evi zwar nicht sehr gut. Aber so wie ich sie einschätze hat sie mit Sicherheit nichts Unerlaubtes getan. Es ist ja auch ein Hohn, dass die Grenzwerte bei der FIS andere sind als die der IBU. Wer hier auf der richtigen Spur ist kann ich nicht sagen. Nur sollte man sich ernsthaft hinsetzen und gemeinsame Grenzwerte festlegen, sonst wird der Sport noch unglaubwürdiger. Es darf aber nicht auf Kosten unschuldiger Athleten gehen. Das wäre fatal. Ich glaube im Fall Sachenbacher-Stehle ist das so und das ist für die Athletin die sich jahrelang vorbereitet hat tragisch. Ich hoffe sie kann bald wieder starten und trotzdem noch eine gute Leistung bringen.

Nachdem wir den Arbeitstag schon um 18.00 Uhr beendet hatten, sind wir nach dem Abendessen noch so rechtzeitig in das Hotel gekommen um zumindest den 2. Teil der fantastischen Eröffnungsfeier zu genießen. Ich hatte ganz schön Gänsehaut und freue mich auf das erste Biathlonrennen der Männer morgen. Die Spiele können beginnen!


Ein Tag der geprägt war von den Vorbereitungen für die erste Sendung. Jeder versuchte sich so gut es geht vorzubereiten. Die Arbeitsbedingungen für unser Team sind, gemessen an den Problemen der anderen Wettkampfstätten, geradezu traumhaft.


Doch zunächst mussten wir unsere Anreise hinter uns bringen. Wir haben uns entschlossen den letzten Teil von Cesana nach San Sicario nicht mit dem ZDF Shuttle zu fahren, sondern wollten mit der Gondel ins Stadion

fahren. An der Talstation stand niemand an, so dass wir sofort einsteigen konnten und bei traumhaftem Wetter über die Bobbahn und schließlich über das Biathlonstadion  zur Bergstation gelangten. Von dort ging es zu Fuß 5 Minuten bergab in das Biathlonstadion. Eine hervorragende Lösung, wenn man bedenkt, dass von unten alle Athleten und Offiziellen in das Stadion wollen und die Sicherheitskontrolle nach wie vor sehr lange dauert. Unser Weg war viel entspannter und wurde von einem Panorama begleitet, das genial war. Zwar mussten wir auch die Sicherheitskontrolle passieren, jedoch stand vor uns niemand an, so dass wir nur kurz aufgehalten wurden.

Das Arbeiten an unseren Laptops im Büro geht sehr zäh von statten. Die Leitungen scheinen etwas überlastet zu sein. Wenn man mit dem Internet arbeiten muss, dauert es ca. 3 Mal so lange wie man es von zu Hause gewohnt ist. Das nervt, ist aber nicht zu ändern. Man muss sich darauf einstellen. Nach dem Training der Männer am Nachmittag drehten Petra Behle und ich ein Stück für die Streckenvorstellung. Viele verschiedene Einstellungen konnten wir realisieren. Die Bilder müssten aufgrund des Wetters und der Bedingungen sehr gut geworden sein. Ich bin schon gespannt wie das Stück letztlich aussieht. Zumal unsere läuferischen Qualitäten ja nicht mehr mit denen der Aktiven zu vergleichen sind. Zumindest technisch können wir in den Abfahrten noch mithalten. Bergauf ist halt das Problem;-) . Petra musste dann überraschend noch nach Sestriere um ein weiteres Stück im Deutschen Haus zu drehen. Zuerst sollten wir das gemeinsam machen, jedoch wurde nach 3-maligen hin und her doch nur Petra gewünscht. So stand ich plötzlich alleine im Stadion, da alle anderen schon nach Hause gefahren waren. Was nun? Wie komme ich jetzt ins Hotel? Die Produktion zuckte nur mit den Schultern und meinte ich solle den offiziellen Shuttle versuchen. Sauber! Das ist so eine Sache mit den offiziellen Shuttles. Da gibt es zwar schöne Pläne von wo wann gefahren wird,  jedoch funktioniert die Geschichte nicht so wie sie sollte.  Egal, es fand sich dann noch ein Kollege, den man ebenfalls vergessen hatte. Peter „Pete“ Arnold war mit Petra und mir beim Drehen und hatte eigentlich seine Mitfahrgelegenheit,  jedoch war man ihm auch enteilt. Wir wurden vom Kamerateam noch nach Cesana gefahren. Von dort hatten wir aber noch ca. 35 Km nach Bardonecchia ins Hotel. Na gut, wir hatten Glück und konnten mit einem Bus nach Sauze dÓulx mitfahren. Das war wirklich Glück! Der Bus hatte ein ganz anderes Schild in der Windschutzscheibe. Der Bus mit der richtigen Auszeichnung fuhr ganz wo anders hin. Als wir nach ca. 15 Minuten Fahrt in Sauze d Oulx ankamen fuhr gerade ein Zug ein. Eine ältere Dame, die mit uns im Bus fuhr und unsere Bemühungen mitbekam, hat sofort geschaltet und uns darauf hingewiesen, dass dies der Zug nach Bardonecchia sei. Wenn wir uns beeilten, würden wir das gerade so schaffen. Also, wir nichts wie raus aus dem Bus und zum Zug gespurtet. Wir sind in den Zug gesprungen und schon schlossen sich die Türen hinter uns. Wieder Glück gehabt! Nach weiteren 10 Minuten, standen wir schon auf dem Bahnhof von Bardonecchia. Von dort war es noch einmal ein Fußweg von 15 Minuten und schon waren wir im Hotel. Insgesamt waren wir vom Stadion bis ins Hotel nur 45 Minuten unterwegs. Das ist sicher ein Rekord für die Ewigkeit.

Im Hotel angekommen gingen wir sofort zur großen Teambesprechung. Die Chefs des ZDF waren anwesend und hörten sich die Probleme aller Wettkampfstätten an. Dabei wurde klar, dass die Arbeitsbedingungen für alle TV Stationen extrem schlecht waren. Japaner,  Amerikaner und andere protestierten und drohten zum Teil mit Abreise wenn sich nicht sofort was ändert. Der Präsident des OK versprach sich persönlich den Problemen zu stellen und es solle wohl morgen besser werden. Das wird wahrscheinlich der Spruch der Spiele „Morgen ist alles geregelt“. Das wird noch lustig werden. Wie aber am Anfang schon gesagt. Für das Biathlonteam des ZDF sind die Arbeitsbedingungen gut. Dank der langen und genauen Vorbereitung durch unseren Teamchef, Andreas Lauterbach und allen Verantwortlichen der IBU, dürfen wir uns nicht beklagen.

Nachdem wir uns dann beim Abendessen in einer kleinen Pizzeria alle wieder getroffen hatten, konnten wir noch die ein oder andere Anekdote des Tages loswerden. Erstaunlich sind übrigens die Preise die in den Restaurants hier verlangt werden. Eine große Pizza gibt es für 6 Euro. Das teuerste Gericht kostet ca. 10 Euro. Die Getränke sind ebenfalls günstig.

Super ist auch, dass viele Sportlerinnen und Sportler ebenfalls anwesend sind. So war zum Beispiel das komplette Snowboarder-Team der Deutschen Mannschaft da. Der Abend klang wieder gemütlich aus. Ich freue mich schon auf Morgen.





Nach dem Frühstück um 09.00 Uhr und einer ersten Besprechung um 10.00 Uhr, in der wir unsere Aufgaben für die nächsten Tage verteilten, fuhren wir zum Stadion. Mit dem eigenen Bus von Bardonecchia nach Cesana, Fahrzeit ca. 35 Minuten. Von Cesana mit dem ZDF Shuttle nach San Sicario in ca. 15 Minuten. Dort 5 Minuten zu Fuß bis....... zur nächsten nervzehrenden Station, der Sicherheitskontrolle.





Sicherheitskontrollen müssen sein, das steht nicht zur Diskussion. Kann man das aber nicht besser organisieren? 3 Personenscanner standen da, nur einer wurde benutzt. 20 bis 30 Athleten wollten ins Stadion, dazu noch einmal wir und weitere Kollegen der Presse. Wir haben 30 Minuten gebraucht bis wir durch die Sicherheitsschleuse gekommen sind. Was passiert wenn einige hundert Menschen in das Stadion wollen? Das muss noch besser werden die nächsten Tage.


Endlich konnte man die olympischen Stätten betreten. Nach der ersten Orientierung sind Petra Behle (hier in einer der besagten Abfahrten)

und ich die Strecken für das Einzelrennen der Männer abgelaufen.  Puh die Strecken sind schwer! Zumal die Temperatur (Luft ca. +10 Grad) auch mehr an das Frühjahr erinnert als an eine Veranstaltung im Hochwinter. Die 4 Km Runde, die im Einzelwettkampf 5 Mal zu laufen ist, teilt sich in 2 wesentliche Bereiche auf. Bis Km 2,5 steht die Abwechslung im Vordergrund. Kurze Anstiege, schnelle interessante Abfahrten mit einigen trickreichen Kurven prägen diesen Teilabschnitt. Danach ist Schluss mit lustig. Ein Anstieg der zunächst flach beginnt, sich aber bis ins Stadion immer steiler gestaltet und keine Möglichkeit der Erholung bietet. Erst am höchsten Punkt, kurz vor dem Stadioneinlauf, kann man sich noch einmal kurz in die Hocke begeben um ein wenig zu regenerieren. Dann die lange Gerade direkt vor den Zuschauern vorbei um einen letzten kurzen Anstieg in Angriff zu nehmen. Die letzte Abfahrt in den Schießstand wurde zwar abgeflacht, damit die Athleten auf den Ständen 1 bis 10 keine Vorteile gegenüber den anderen haben, richtig viel bewirkt hat es bis heute nicht. Norbert Baier, der Wettkampfleiter sagte uns, dass man eine kleine Mulde aus dem Schnee heben will um einen Gegenhang zu gestalten. Ob das aber viel hilft ist zu bezweifeln. Das ist aber nur ein kleiner Nebenaspekt, der nicht rennentscheidend sein wird. Es viel eben nur auf.


Der Schnee ist trotz der warmen Temperaturen sehr gut. Trocken und nur an einigen kurzen Anstiegen nass, präsentiert sich die Strecke in einem Top-Zustand. Bei den Technikern, Wachs- und Skifirmen hatte ich

nachgefragt. Es gibt bei diesen Verhältnisse keine größeren Probleme.

Insgesamt kann man dem Stadion, der Strecke und dem ganzen Areal aus sportlicher Sicht die Note 1 geben. Alle Möglichkeiten wurden voll ausgeschöpft. Viele Helfer in entscheidenden Positionen sind aus Ruhpolding oder Antholz. Somit ist gewährleistet, dass alles unter Kontrolle bleibt und von einem bewährten Team durchgeführt wird.


Das Programm im Stadion wird von meinem alten ZDF Reporter-Kollegen, Hermann Ohletz, verantwortet. Er ist in der Position des sogenannten Venue-Producers.


Es gibt sicher spannende Wettkämpfe. Wenn sich das Wetter wie heute präsentiert, sonnig und ca. + 10 Grad Celsius, wird das ein sehr angenehmer Aufenthalt für alle die nicht an den Wettkämpfen teilnehmen dürfen.

Jetzt (18.15 Uhr) geht es ins Hotel. Dann Duschen und um 19.30 Uhr zum gemeinsamen Abendessen nach Bardonecchia.

Anreise am 07.02.2006

Um 8.30 Uhr bin ich wegen starkem Schneefall aus dem Haus um meinen Abflug vom Flughafen Salzburg um 09.55 Uhr nicht zu verpassen. Normal fahre ich 20 Minuten zum Flughafen, doch der Schneefall war so stark, dass ich lieber etwas früher losgefahren war. Nach 40 Minuten Fahrzeit wollte ich einchecken. Von wegen! Entgegen der schriftlichen Mitteilung durch meinen Reisedienst, wurde mir mitgeteilt, dass ich um 14.55 Uhr von München aus direkt nach Turin fliegen soll. Also wieder rein ins Auto und durch den Schneesturm auf der Landstraße zurück. Die Autobahn war wegen eines Unfalls komplett gesperrt. Das geht ja schon gut los! Nachdem der Flieger in München auch Verspätung hatte sind wir um ca. 17.00 in Turin gelandet.

So jetzt nichts wie raus aus dem Flugzeug, akkreditieren lassen und ab ins Hotel..... Dachte ich!


Zunächst hatte man keine Treppe für unseren Flieger. Nach 10 Minuten warten hatte man dann eine, die passte aber nicht. Im Flugzeug war es schon ganz schön heiß. Nach weiteren 10 Minuten und am Rande der Platzangst

hatte man doch noch eine passende Treppe gefunden.

So jetzt aber schnell akkreditieren, Gepäck abholen und raus mit dem Shuttel ins Hotel..... Dachte ich!

Wir waren inzwischen schon mehrere Mitarbeiter des ZDF die alle mit dem gleichen Shuttle ins Hotel gefahren werden sollten. Einige haben es tatsächlich geschafft, sich schnell zu akkreditieren

und das Gepäck abzuholen. Alle waren nach 10 Minuten bereit zur Abfahrt...... Nur einer hat es nicht geschafft. Zunächst kam sein Gepäck nicht und dann war die Schlange an der Akkreditierung so lange, dass wir noch eine weitere Stunde warten mussten.

So aber jetzt, schnell ins Auto auf die Autobahn und nichts wie ins Hotel........ Dachte ich!

Unsere Fahrerin war schon einige Tage in Turin und wollte uns zeigen, dass sie alles im Griff hatte. Sie fuhr in einem Tempo das jedem Turiner Taxifahrer zur Ehre gereicht hätte. Leider fuhr sie so schnell, dass sie an einer Ausfahrt vorbei fuhr und wir plötzlich mitten in Turin standen. Das war eine weitere 1/4 Stunde Umweg. Normal ist das nicht so schlimm aber nach diesem Tag begann man dann doch etwas genervt zu sein.

Nachdem wir alle Wege gefunden hatten und nach einer Stunde Fahrt endlich am Hotel in Bardonecchia ankamen, stand einem schnellen einchecken nichts mehr im Wege....... Dachte ich! 

10 Minuten vor uns kam der Bus mit dem kompletten ZDF Team aus Mainz an und ca. 30 Menschen standen vor mir an der Rezeption um einzuchecken. Na ja, dann hat es halt noch einmal 45 Minuten gedauert.

Endlich konnte ich mein Zimmer beziehen. Für mich alleine geht es. Die 18 Tage werde ich es schon aushalten. So um 21.00 Uhr konnten wir dann noch den Geburtstag eines unserer Teammitglieder mit einem Gläschen Barbera begießen. Der Abend hatte dann doch noch einen versöhnlichen Ausgang.

Allgemeine und umfangreiche Informationen gibt es auch auf der HP des ZDF.....